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Jun Fa: Bissige Löwen in Frenkendorf

Martin Fischer 19.05.2015

Am 17. Mai frühmorgens traf sich das Löwenrudel und seine Fans in Frenkendorf. Nach einem kurzen aber intensiven Einspielen war klar die kleinen Löwen sind bereit das Erlernte der letzten Trainings umzusetzten. Dies wurde den wilden Löwen auch eingetrichtert um erfolgreich zu sein. So wurde auch klar gemacht, dass man die erlernten indirekten Eckballvarianten versucht anzuwenden. Schon bald stand die erste Partie auf dem Plan.

Mit Frenkendorf mass man sich mit der Heimmannschaft. Mit dem Anpfiff erzeugte das Rudel Druck auf das Gehäuse des Gegners. Nach einem schönen und schnellen Zusammenspiel stand es bereits 0:1. Kurz darauf konnten die Löwen eine erlernte Variante des indirekten Corners zeigen. Und wie, kurz gespielt , Pass in die Mitte, Toooor! 0:2. Der Druck wurde weiter erhöht und nach einem schönen Weitschuss klingelte das Aluminium. Der FC Frenkendorf konnte sich nicht mehr aus seiner Hälfte befreien. Nach einem weiteren Weitschuss zappelte der Ball bereits wieder im Netz. 0:3 nach nicht einmal 4 Minuten Spielzeit. Ein Traumstart. Trotz der Führung wurde weiter auf dem Platz gepowert was das Zeug hielt. Eckball, wieder in der indirekten Fassung. Schon zappelte der Ball im Netz. Doch auch Frenkendorf hatte seine Chancen. Mit der ersten im Spiel erzielte der Gegner seinen ersten Treffer. 1:4. Doch schon mit dem nächsten Angriff holten die Löwen einen weiteren Eckball heraus. Mit dem Resultat dass auch dieser erfolgreich abgeschlossen wurde. 1:5. Die Freude über das schon fast perfekte Umsetzten des Erlernten in den Trainings liess bei Dani ein breites Grinsen auf seinem Gesicht zaubern. Ja das Rudel zauberte ebenfalls weiter. Die kleinen Raubkatzen spielten sich in einen Rausch. Mit einem schönen Zusammenspiel gelang der nächste Treffer. Die Frenkendörfer konnten einem langsam leid tun doch der Hunger auf einen weiteren Treffer war bei den Augstern noch nicht gestillt. So kam es, dass das Resultat auf 1:8 erhöht wurde. Mit dem letzten Angriff des Spiels erzielten die Gastgeber ihren 2. Treffer zum Schlussresultat von 2:8. Nun musste aber auf die Euphoriebremse getreten werden. Denn nicht jedes Spiel kann so leicht gewonnen werden. In der Garderobe wurden so gleich mit der Taktiktafel gewisse Spielzüge analysiert, bevor man sich auf das nächste Spiel konzentrierte.

Mit Muttenz stand man einem Gegner gegenüber, den man nicht so oft auf den Steppen der Region sah. Mit dem Anpfiff übernahm Muttenz das Zepter. Wo waren denn die Löwen vom ersten Spiel? Die kamen langsam aus den Startlöchern. Spätestens nach einem Konter des Gegners der knapp am Pfosten vorbei ging waren die Löwen hellwach. Ein ausgeglichenes Spiel entwickelte sich. Nach einem schönen und präzisen Zuspiel von fast der Grundlinie fiel das 1:0 für die Wilden. Mit dem Treffer übernahm Augst das Spieldiktat. Kurzdarauf durfte der nächste Treffer bejubelt werden. Das 2:0 war wiederum wunderschön herausgespielt. Das Löwenrudel musste auf der Hut sein, denn die Muttenzer waren trotzdem gefährlich. Mit einer mirakulösen Parade vereitelte der Torhüter von Augst den ersten Treffer des Gegners. Doch dies sollte der Startschuss für Muttenz sein, die Aufholjagd zu beginnen. Auf einmal passte bei den wilden Löwen nichts mehr zusammen. So kam es wie es kommen musste; der erste Gegentreffer musste hingenommen werden. Nach einem viel zu kurzen Abwehrversuch jubelten die Gegner. Es kam noch schlimmer. Die Löwen vergassen von einer Sekunde auf die andere Fussball zu spielen. Nach einigen Unstimmigkeiten in der Löwenabwehr traf Muttenz zum Ausgleich. Der 3. Gegentreffer war dann sogleich das Endresultat.

Die Köpfe hingen ein wenig tiefer. Doch um über die Niederlage nachzudenken war keine Zeit. Nach einer kurzen Pause stand bereits das nächste Spiel auf dem Plan. Wiederum stand eine Mannschaft aus Muttenz den Löwen auf dem Platz gegenüber. Mit dem ersten Angriff von Muttenz lag der Ball bereits im Tor von Augst. Ein klassischer Fehlstart. Das war wohl der Startschuss für das Rudel. Sofort nach dem Anspiel konnte man sich eine Chance zum Ausgleich herausgespielen. Nach einem zu kurz geratenen Abspiel des Gegners konnte der Ausgleich bejubelt werden. Die Löwen schienen wieder wach zu sein. Mit einer schönen Einzelleistung konnte der Score weiter erhöht werden. Nun kam die Minute eines kleinen Löwen. Er übernahm den Ball fast an der eigenen Grundlinie und marschierte über das ganze Feld. Zum Schluss erzielte er das 1:3. Auch der nächste Treffer entstand aus einer schönen Einzelleistung. Es spielte nur noch die Mannschaft des SV Augst. Das 1:5 fiel durch schöne Zusammenspiele. Jetzt schalteten die Löwen einen Gang zurück. Und prompt fiel der 2. Treffer für Muttenz. Schon fast kurz vor Spielende durften die Löwen nochmals jubeln. Der 6. Treffer konnten bejubelt werden. Das 2:5 war nur noch Resultatkosmetik. Hauptsache gewonnen, doch leider wurde zu viel mit Einzelleistung probiert.

Vor dem letzten Spiel verkrochen sich die Löwen nochmals im Bau. Dort wurden die kleinen Wilden nochmals richtig heiss gemacht. Denn heute muss es klappen, denn Liestal war der letzte Gegner. Die Trainer waren positiv eingestellt, dass es an diesem Sonntag endlich gelingen sollte Revanche zu nehmen. Mit dem Anpfiff wurde das Spieldiktat sofort an sich gerissen. Innert kurzer Zeit konnten 2 Corner getreten werden. Diese brachten jedoch noch nichts Zählbares ein. Liestal war immer gefährlich. Mit einem seltenen Angriff gingen die Kantonshauptstädter in Führung. Sie konnten sich leichte Vorteile herausspielen. Durch ein schönes Zusammenspiel gelang dem Rudel der Ausgleich. Dieses Tor beflügelte die Löwen. Es gab kein Nachlassen. Nach einem weiteren sehenswerten Zusammenspiel setzte der Stürmer der Augster konsequent nach und traf zur erstmaligen Führung. Bann schien gebrochen. Man sah nichts mehr vom FC Weitschuss Liestal. Die wilden Löwen kontrollierten das Spiel. Der Ball rollte schön in den eigenen Reihen der Augster. Das 3:1 wurde wiederum sehenswert herausgespielt. Mit dem letzten Angriff traf man mit einem Tunnelo das 4:1. Der Jubel kannte keine Grenzen. Nach den Spielen durften alle Löwen einen Hot Dog gespendet von den Eltern von Anis geniessen. Kaum waren die Löwen geduscht, standen sie bereits wieder auf dem Platz um Fussball zu spielen. Währenddessen versuchte Gilbert Gress (Roger Pletscher) eine interessante Übung zu erklären, was sich jedoch nicht als einfach erwies. Nach etlichen Versuchen gelang es dann doch noch. Das Fazit war jedoch, dass lieber die kleinen Löwen die Übung machen sollten, denn die älteren sind nicht mehr so schnell auf der Höhe :-)

Löwen das war ein sehr erfolgreicher Sonntag. Hoffentlich könnt ihr in den nächsten Spieltagen an der gleichen Leistung anknüpfen.

Torschützen: Anis(4x), Kilian(7x), Nico(3x), Janik(2x), Jamal(2x), Davide(1x), Melvin(1x), Joshua