> Zurück

Jun Fa: Ein zu kleines Jagdrevier am Römerhofcup

Bericht von Martin Fischer 01.12.2014

Bekanntlich bevorzugen Löwen ein grosses Revier um zu jagen. Leider musste das Löwenrudel mit einem sehr kleinen Terretorium (Mickey- Mouse Feld) vorlieb nehmen. Doch auch solche Erschwernisse stellen die jungen Wilden vor keine Probleme. In einem hochkarätigen Teilnehmerfeld wollten sie unbedingt eine Duftmarke ablegen.

Ein kurzes und den Platzverhältnissen gutes Einspielen und schon verzog man sich in den Bau (Garderobe) um sich auf die nächsten Aufgaben endgültig vorzubereiten.

Das erste Spiel stand gegen Kaiseraugst an. Einen Gegner, dem man noch nie auf dem Beuteplan hatte. Vor dem Spiel gesellte sich dann auch noch Andrin zum Trainerstaff. Damit er jeweils nach den Spielen mit seinen Analysen ebenfalls konstruktive Kritiken machen kann. Doch zurück zum Spiel. Wie schon fast gewohnt fing das Löwenrudel druckvoll an zu spielen und man konnte den Gegner sofort in dessen Platzhälfte zurück drängen. Doch wie so oft lief man in einen blöden Konter und es hiess 0:1. Aber mit einem Rückstand gibt man nicht auf, nein man spielte gleich konzentriert weiter und der verdiente Ausgleich konnte gefeiert werden. Jetzt wurde der Sieg gesucht aus allen Lagen wurde auf das Tor geschossen. Doch leider bewahrheitete sich das Sprichwort“ wer sie vorne nicht macht bekommt sie hinten. Wieder durch einen Konter erzielten die Kaiseraugster das siegbringende 2:1. Mit gesenkten Köpfen verlies man das Feld und verzog sich in die Katakomben.

Dort hörten die Löwen den aufmunternden Worten des Trainers und Andrins zu. Ohne den Mut zu verlieren konzentrierte man sich auf das 2. Spiel gegen den FC Basel.

Anpfiff. Auch hier konnte man das Spiel ausgeglichen gestalten. Ja man kam zu Chancen. Lange Zeit bewegte man sich auf Augenhöhe. Dann packte der Gegner 2-3 Technische Leckerbissen aus und schon stand es 2:0. Doch die Löwen gaben nicht auf und man konnte wieder mit schönen Kombinationen eine Druckphase auf das Tor der Basler aufbauen. Doch auch hier gelang kein Tor für die jungen Wilden, im Gegenteil wieder ein schöner Spielzug des FCB führte zum 3:0 und sogleich Schlussresultat. Nach dem Schlusspfiff hingen die Köpfe noch tiefer. Doch auch hier fand Andrin in Sportmoderator Manier die passenden Worte.

Als nächstes stand der FC Aesch auf dem Beuteplan. Eine Mannschaft die den Löwen schon etliche male auf den Steppen der Region gegenüberstand. Mit der Wut im Bauch der vorherigen Niederlagen funktionierte plötzlich alles. Schöne Kombinationen und Pässe waren zu sehen und so führten die Wilden schnell mit 1:0. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel fiel der Ausgleich. Doch den durfte man als Betriebsunfall ansehen, denn wie immer passierte dies nach einem Trippling vor dem Tor als letzter Mann. Doch das stachelte die Jungs noch mehr an und der Gegner wurde förmlich Schwindlig gespielt. In schönen Abständen konnten 6 weitere Treffer bejubelt werden. Nach dem Schlusspfiff hiess es 7:1 für die jungen Wilden aus Augst. Auch in den Augen der Löwen funkelte es wieder.

Der Kommentator Beni Thurnherr, nein Falsch Andrin Huggenschmid war zufrieden und er zeichnete das sehr gut funktionierende verschieben der Verteidiger resp. Stürmer auf ein Blatt Papier auf. Dadurch wurde die gute Stimmung nochmals aufgeheitert.

Und schon stand das letzte Vorrundenspiel an. Aus dem Badischen war der FSV Rheinfelden angereist. Es war klar, dass die jungen Wilden ihren Schwung aus dem vorhergegangenen Match mitnehmen wollten. Und so kam es auch. Schnell führte man 2:0 . Doch wie ein Schalter umgedreht wurde verloren die Löwen den Schwung. War man sich zu sicher? Dies wird wahrscheinlich eine unbeantwortete Frage sein. Das Spiel entwickelte sich zu einem geknorze ohne Spielfluss und es kam wie es kommen musste, der Ausgleich zum 2:2 musste hingenommen werden. Langsam aber sicher lief auch die Zeit davon. Doch siehe da ein kurzer Energieanfall des Löwenrudels brachte kurz vor Ende des Spiel das siegbringende 3:2. Uff nochmals Glück gehabt. Jetzt waren alle gespannt wer unser nächster Gegner ist und um welchen Platz gespielt werden darf. Zur Überraschung aller bestritt das Rudel den Match um Platz 3 und 4. Und der Gegner? Concordia Basel . Da gibt es doch eine Verbindung. Genau da spielt doch ein ehemaliger wilder Löwe und Teamkamerad mit. Nämlich Iven Huggenschmid und das Löwenrudel hatte noch eine Rechnung offen mit einer Niederlage die man in Liestal gegen diese Mannschaft bezog. Also auf geht’s Löwen.

Anpfiff 0:1. Ups da haben wohl alle ein wenig geschlafen. Doch einen solchen Rückstand haut die Löwen nicht aus der Bahn. Ausgleich. Ein munteres Spiel entwickelte sich. 1:2 . Kopf hoch und los 2:2. Es wurde gekämpft und geschwitzt. Doch leider gegen Ende des Matches setzten sich unsere Gegner dank 2 weiteren Treffern mit 2:4 durch. Die Enttäuschung dauerte jedoch nicht lange, denn die jungen Löwen durften sich über einen 4. Platz freuen.


Jamal in Action !

Jungs Ihr habt gut gekämpft. Das war eine Willensleistung auf die ihr Stolz sein dürft. Denn der 4. Platz ist ein sehr gutes Resultat, zumal auf dem Podest alles Mannschaften der grossen drei aus Basel sind und Ihr die ersten Verfolger sind.

Torschützenliste:

 Janik  2
 Kilian  2
 Sebastian  
 Jamal  4
 Joshua  2
 Nico  
 Melvin  4
 Davide