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Jun Fa: Die letzte Jagd auf einer grünen Savanne für dieses Jahr

Bericht von Martin Fischer 11.11.2014

Am 2. November zu einer angenehmen Zeit trafen sich die jungen wilden Löwen bei der Post in Augst um ein letztes Mal auf einer grünen, jedoch tiefen Savanne auf Beutezug zu gehen. Ziel war Reinach.

Schon während der Fahrt nach Reinach war klar, die Löwen wollten unbedingt alle Spiele gewinnen. Den einen verschlafenen Start wie eine Woche zuvor sollte es nicht mehr geben. Gesagt getan, auch die Trainer waren der gleichen Meinung und so ging es nach dem Umziehen direkt auf den Platz um das Rudel zu wecken und die Jungs richtig heiss zu machen. Es folgte ein intensives Aufwärmen. Doch der eine oder andere verfiel in eine schläfrige Phase. Irgendwie falsch, denn Löwen sind nach der Jagd müde und nicht schon vor der Jagd. Während die letzten Vorbereitungen getroffen wurden, mussten sich einige Fans der Jungen Wilden mit "Pfefferminztee" aufwärmen, weil es auf der Reinacher Savanne doch noch leicht frisch war.

Endlich ging es los mit dem ersten Spiel gegen einen Angstgegner, Reinach a. Diese Mannschaft konnte noch nie bezwungen werden. Dass sie jedoch in Reichweite sind, sah man vor ein paar Wochen, als man in Liestal ein Unentschieden erspielte, ja sogar ein Sieg machbar gewesen wäre. Das war die Vergangenheit, jetzt zählte nur die Zukunft. Nach einer kurzen Phase des gegenseitigem Abtastens starteten die jungen Löwen einen ersten Angriff und prompt fiel das 1:0 durch eine schöne Kombination. Jetzt waren die Reinacher am Zug und der Druck auf das eigene Tor nahm zu. Nach einem guten Schuss des Gegners rettete man mit vereinten Kräften auf der Linie. Durchatmen. Angriff Augst 2:0 wieder mit schönen Ballstafetten. So macht es doch Spass zu zuschauen. Doch wie aus dem nichts verfielen die Löwen wieder in einen Schlafmodus. Und so musste man 2 Gegentreffer hinnehmen. Das war nochmals ein kleiner Weckruf an die Jungs und das Spiel konnte ausgeglichen gestaltet werden. Doch leider musste in der Schlussphase der 3 Gegentreffer hingenommen werden. Nach dem Schlusspfiff hingen die Köpfe ein bisschen tiefer. Schade, denn der Sieg wäre drin gelegen.

Lange hatten die Löwen nicht Zeit dem ersten Spiel nachzutrauern, denn Reinach b stand auf dem Platz gegenüber. Achtung, fertig, los. Wie verwandelt stand man auf dem Platz und setzte den Gegner sofort unter Druck. Durch schönes Zusammenspiel stand es schnell 2:0. Das Löwenrudel hatte Blut geleckt und Zack hiess es 3:0. Doch Achtung auch die Reinacher tauchten dann und wann mit Kontern vor dem Augster Tor auf. Zum Glück stand der Torhüter goldrichtig. Durch einen schönen Weitschuss erhöhte man das Resultat auf 4:0. Das Rudel war wie verwandelt. Schöner Angriffsfussball wurde gezeigt und der Widerstand des Gegners wurde immer kleiner und so konnte man das Spiel 6:0 gewinnen. Und so konnte man doch wieder das Lächeln auf den Gesichtern sehen.

Das Jagdfieber war nun endgültig entfacht. Frenkendorf sollte zur nächsten Beute werden. Die Frage, welche sich den jungen Löwen jedoch stellte, war, ob der Gegner wieder so hart spielen würde wie am letzten Freundschaftsspiel. Nun die Frage war unbegründet, denn es war ein faires Spiel. Es entwickelte sich ein munteres Spiel. Schöne Kombinationen wurden auf den Rasen gezaubert und man konnte schnell 3:0 in Führung gehen.
Jedoch durfte das Rudel nicht nachlässig werden, denn die Frenkendörfer kamen ebenfalls zu Chancen. Es ging auf und ab. Auf beiden Seiten wurde schöner Fussball gezeigt. Nach dem Frenkendorf auf 3:2 verkürzen konnte, fiel nach einem langen Ball in die Sturmspitze das 4:2. Der Anschlusstreffer auf 4:3 fiel zu spät und der Sieg konnte den Löwen nicht mehr genommen werden.

Das letzte Spiel des Tages war dann gegen Allschwil a. Auch in Diesem Spiel ging es auf und ab. Eine ausgeglichene Situation. Wie immer stand auch in diesem Match ein guter Torhüter im Kasten. Einige gute Paraden konnten die Fans der jungen Wilden applaudieren. Durch ein Eigentor geriet man zum ersten Mal an diesem Sonntag in Rückstand. Das war nun der Startschuss für die Aufholjagd. Ab jetzt spielte fast nur noch der Löwennachwuchs. Eine tolle Eigenleistung brachte den Ausgleich. Kurz darauf stand es 2:1. Zwischendurch machte sich dann jedoch die sogenannte Aluminiumallergie bemerkbar. Die Latte war im Weg. Zwei wiederum schön herausgespielte Tore zum 3:1 und 4:1 bedeuteten das Schlussresultat.

Die Bilanz des letzten Jagdtages kann sich sehen lassen. 3 Spiele gewonnen, 1 Spiel verloren.
Doch das Wichtigste ist, dass die jungen wilden Löwen super Fussball gespielt und gezeigt haben. Dies ist auch ein Verdienst der Trainer. An dieser Stelle ein Dankeschön an Daniel und Cedric.

Torschützenliste:

 Jamal  1x
 Kilian  7x
 Melvin  1x
 Janik  2x
 Joshua  3x
 Nico  1x
 Davide  viele Assists